Perücken und Haarteile sind für viele ein Tabu-Thema – völlig zu Unrecht. Ob bei dünner werdendem Haar, kahlen Stellen oder einfach als Zweitfrisur für den neuen Look: Es gibt heute hervorragende Lösungen.
Eine Perücke imitiert natürliches Haar und dient als Zweit- oder Ersatzfrisur, die das Naturhaar ersetzt oder ergänzt. So lassen sich soziale Unsicherheiten abbauen und das Selbstbewusstsein stärken. Viele Menschen besitzen gleich mehrere Perücken – und tragen sie ganz nach Lust und Laune, ohne Scham.
Haarteile kaschieren gezielt dünne Stellen am Kopf oder ermöglichen eine besondere Frisur: mehr Fülle, bedeckte Stellen oder – als Clip-In – die Anlass-Frisur für den besonderen Abend.
Schon in den antiken Hochkulturen galt die Perücke als Statussymbol – die älteste nachweisbare Perücke stammt aus dem alten Ägypten und ist heute in Kairo zu sehen. Manche wurden gar mit Goldstaub überzogen. Im Mittelalter verlor die Perücke an Bedeutung, kehrte mit der Renaissance zurück und feierte im Barock ihre Hochzeit mit gepuderten Lockenkunstwerken. Bis heute tragen etwa britische Juristen die Perücke als Zeichen ihres Amtes.
Echthaar wirkt natürlicher und lässt sich leichter stylen, ist aber in der Anschaffung deutlich teurer. Kunsthaar punktet mit riesiger Auswahl an Farben und Schnitten, ist pflegeleicht und preiswert. Eine hochwertige, professionelle Perücke hält bei richtiger Pflege oft ein Leben lang.
Achten Sie neben guter Beratung vor allem auf Qualität: Nur so profitieren Sie von natürlichem Aussehen und einem langlebigen Produkt – dann steht dem selbstbewussten Auftritt nichts entgegen.
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