Nicht wenige Kinder haben mehr Angst vor dem Friseur- als vor dem Zahnarztbesuch. Der Profi versteht es, ihnen die Nervosität zu nehmen – und macht aus strubbeligen Haaren geschickt und schnell eine richtige Frisur.
Entscheiden Sie je nach Wuchs und Dichte des Haares, wann der erste Friseurbesuch ansteht – aber warten Sie nicht zu lange: Längeres Haar verfilzt schnell, und dann muss unter Umständen mehr abgeschnitten werden als nötig. Außerdem gewöhnen sich jüngere Kinder leichter an den regelmäßigen Termin.
Für Jungs bietet sich ein klassischer Kurzhaarschnitt an: hinten und an den Seiten kürzer, oben längeres Deckhaar. Leicht fransig geschnitten bekommt auch feines Haar mehr Fülle; mildes Babyöl oder Feuchtigkeitscreme genügt zum Stylen. Welliges bis lockiges Haar darf gern etwas länger bleiben – solange die Fransen nicht in die Augen fallen.
Mädchen wünschen sich oft schon im Kleinkindalter lange Haare. Der Klassiker: Pony, Mittel- oder Seitenscheitel und kinn- bis schulterlanges Haupthaar. Haarreif, Spängchen, Zöpfe oder Pferdeschwanz sorgen für Abwechslung. Stark gelockte oder krause Haare sind kurz geschnitten pflegeleichter – sonst ziept es beim Kämmen.
Spätestens im Schulalter bestimmen Jungen und Mädchen selbst, was auf dem Kopf passiert. Bei Jungs sind wilde Frisuren angesagt: durchgestuftes, längeres Haar mit etwas Gel, glattes Haar im Surfer-Look mit langem, schrägem Pony – oder der Undercut mit schwungvoll nach hinten gestyltem Deckhaar.
Die meisten Mädchen lieben langes Haar – mit zunehmend aufwändigeren Flechtfrisuren, Pferdeschwanz oder Dutt. Es gibt aber auch trendige Kurzschnitte: Ein fransiger Bob sieht toll aus, wenn er zur Gesichtsform passt, und ein langer, schräger Pony wirkt herrlich lässig. Beim Experimentieren mit Farbe gilt: erst einmal ein paar Strähnchen – so bleibt die Kopfhaut außen vor.
Kinderkopfhaut ist empfindlicher als die von Erwachsenen: extra milde Kindershampoos verwenden und darauf achten, dass der Nachwuchs nicht zu viel Gel oder Haarwachs benutzt.
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