Lange stand die Pediküre im Schatten der Maniküre – zu Unrecht. Heute wird sie etwa gleich häufig in Anspruch genommen, denn gepflegte Füße sind Wellness und Gesundheitsvorsorge zugleich.
Die kosmetische Pediküre ist eine vorbeugende, pflegende Maßnahme mit dem Ziel, die Füße zu verschönern – ergänzt um eine wohltuende Wellnessbehandlung. Die medizinische Fußpflege (Podologie) behandelt dagegen gesundheitliche Probleme: Hier stehen Gesundheit und Funktionalität des Fußes im Vordergrund. Beide Berufsbezeichnungen sind seit 2002 bzw. 2003 gesetzlich geschützt.
Eine klassische Pediküre beginnt mit einem warmen Fußbad, das Haut und Nägel geschmeidig macht. Danach werden die Nägel geschnitten und geschliffen, Hornhaut und abgestorbene Hautzellen abgetragen, die Nagelhaut zurückgeschoben. Gut ausgestattete Studios bieten Paraffin- oder Aromabäder und Fußmasken – besonders beliebt mit Lavendelöl, das erfrischt und Gerüche neutralisiert. Zum Abschluss werden die Zehennägel auf Wunsch lackiert und die Füße eingecremt.
Solche Beschwerden lassen sich zu Hause nicht fachkundig behandeln. Bemerken Sie Veränderungen an Ihren Füßen, führt der erste Weg zum Arzt – dieser überweist an ein professionelles Fußpflegestudio. Praktisch: Immer mehr Anbieter kommen als mobile Fußpflege auch nach Hause.
Warme Fußbäder mit aromatischen Zusätzen wirken bei müden Füßen Wunder. Direkt danach die Nägel kürzen – so, dass der Nagel mit dem Zeh abschließt – und die Nagelhaut mit dem Stäbchen zurückschieben. Hornhaut mit Bimsstein oder Feile entfernen (Vorsicht bei scharfen Hobeln!), anschließend eincremen. Werkzeug regelmäßig desinfizieren, damit sich kein Nagelpilz verschleppt.
Ein Besuch bei der Pediküre ist für die Füße, was ein Tag im Spa für den Körper ist – gönnen Sie ihnen diesen Luxus, sie tragen Sie danach viel beschwingter.
Von der Trendfrisur bis zur nachhaltigen Kosmetik: die Beauty-Trends auf einen Blick.
Zu den Trends